Das war die Sendung am 2. Mai 2010

GästInnen: Garish, Walter Gröbchen

Musik-Manager Walter Gröbchen war bei Willi Resetarits zu Gast. Gröbchen hat die Gruppe „Garish“ zu „Trost & Rat“ mitgebracht. „Garish“ besteht aus fünf Burgenländern, die in Mattersburg gemeinsam zur Schule gegangen sind: Thomas Jarmer(Akkordeon, Gesang), Christoph Jarmer (Gitarre), Julian Schneeberger (Gitarre), Kurt Grath (Bass) und Markus Perner (Schlagzeug).

Am 2.Mai spielte „Garish“.  „Garish“ heißt „grell“

Walter Gröbchen bezeichnete sich als „Maniac und Liebhaber moderner Musik“, der es sich zur Aufgabe gestellt hat, „neue Willi Resetarits zu  entdecken“.  „Garish“,  erklärte Gröbchen, hätten Erfolg und seien „eine gereifte Band wie die ‚Elements of Crime‘.  Davon konnten sich die Hörerinnen und Hörer  selbst überzeugen. Die Musiker erweckten Freude und die Lust mit zu wippen, zu ihren Liedern „Wenn dir das meine Liebe nicht beweist“, „Werktags Wien“, „Wir warten“ , „Spuk“ und „Dann fass ich mir ein Herz.“  Auch die Königsdisziplin der Stehgreif-Musik  bestanden die fünf Musiker souverän: Sie improvisierten mit Willi Resetarits das Wiener Wochenwetter nach einem Text von Reinhardt Badegruber.
„Der Mensch ist starr. Der Mensch glaubt fest
an´s Unglück und an d´ Wetter-Pest.
Drum mach´s wie i und glaube nie
an self fulfilling prophecy.“
Trotz ihrer Professionalität kann „Garish“ nicht von der Musik leben. „Aber deshalb“, halten sich die Musiker zugute, „müssen wir auch keine Kompromisse machen“.
Das passt zum Namen „Garish“. Der kommt aus dem Altenglischen und bedeutet so viel wie „grell“ und „auffallend“.  Na ja, die Musik von „Garish“ war „auffallend“ gut, „grell“ war sie bestimmt nicht.

06.05.10 14:33 Alter: 2 yrs